Stavanger

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4. Juni 2014 von Meeresbrise


Göteborg

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 Stavanger Hafen

Auf unserer 9. Kreuzfahrt „feierten“ wir bei Ankunft in Stavanger eine Premiere: es regnete. Bisher hatten wir immer Glück, dieses Mal wurden wir leider nicht verschont. In den ersten Morgenstunden schüttete es aus Strömen und die Wolken hingen sehr tief. Deswegen haben wir zunächst unser Frühstück genossen, bevor wir uns in die „Fluten“ stürzen wollten.

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Der Hafen von Stavanger, in dem die MSC Orchestra anlegte, ist absolut zentral. Das bedeutet, dass man die Stadt von hier aus fußläufig wunderbar erkunden kann. Der Schiffsbug lag in Richtung Stadt, so dass wir rechterhand Gamle Stavanger mit den wunderschönen weißen Häusern erblicken konnten, geradeaus die Stadtmitte und linkerhand auch einen Blick auf das Ölmuseum werfen konnten.

Unmittelbar am Hafen laden Restaurants zum Verweilen ein, wenn denn das Wetter schön ist. Von vielen Plätzen in der Stadt aus konnte man einen schönen Blick auf den Hafen und unser Schiff werfen.

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Hop on hop off Bus

Auch wenn die Stadt sehr gut zu Fuß zu erkunden ist, haben wir uns aufgrund der Wettersituation dafür entschieden, mit einem Hop on hop off-Bus zu fahren, die unmittelbar am Hafen standen. Da nicht abschätzbar war, ob das Wetter nochmal besser wird, hielten wir dies für eine gute Alternative um wenigstens etwas von der Stadt zu sehen ohne sich durchnässen lassen zu müssen. Vor Ort gab es zwei Anbieter: zum einen den bekannten Anbieter der Hop on hop off-Busse, welchen man in diversen Städten findet und zum anderen ein Ortsanbieter. Wir haben uns letztendlich für den Anbieter vor Ort entschieden. Dieser war p.P. 50 Kronen günstiger und bot einen persönlichen Guide mit individuellen Infos, auch in deutscher Sprache. Bezahlt haben wir hier pro Person 150 Kronen (ca. 18 €).

Vorteil dieser Fahrt war, dass der Bus auch etwas weitläufigere Ziele angesteuert hat, die wir auf diesem Wege gesehen haben. Der persönliche Guide war klasse, da man nicht nur geschichtliche Infos zu Stvanger erhalten hat, sondern auch Infos aus dem aktuellen Geschehen. Mit ca. 130000 Einwohnern ist Stavanger die 4. größte Stadt Norwegens. Öl spielt hier eine große Rolle. Dies schaffte nicht nur viele Arbeitsplätze, sondern es findet auch jedes Jahr ein Kongress zur Energiewirtschaft in Stavanger statt. Da in Stavanger wohnungsnot herrscht und auch zu wenige Hotels für dieses Event vorhanden sind, stellen die Einwohner von Stavanger ihre Wohnungen und Häuser in dieser Zeit zur Verfügung. Hierfür erhalten sie eine entsprechende Entlohnung, so dass die Einwohner in dieser Zeit davon in den Urlaub fahren können. Derzeit hat Stavanger nur eine Arbeitslosenquote von 1,9 %. In einem schönen Wohnviertel, an dem wir vorbeiführen, soll jeder 10. Millionär sein. Man konnte es den Häusern und Grundstücken ansehen.

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Die drei Schwerter

Im Rahmen der Tour mit dem Hop on hop off Bus kamen wir auch an den sogenannten „3 Schwertern“ vorbei, ein Denkmal zur Erinnerung an die Geschichte. Das Denkmal trägt den norwegischen Namen „Sverd i Fjell“. Es steht für Frieden, Einheit und Freiheit. Es befindet sich im ca. 9 km langem Hafrsfjord der Region Stavanger.

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Die Krone am Griff des Schwertes repräsentiert die drei Könige, die an der Schlacht teilnahmen. Das größte Schwert steht für den Sieger, die kleineren Schwerter für die unterlegenen Könige. Leider war das Wetter zu dieser Zeit noch nicht so schön, wie man auf dem Foto sehen kann.

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Hafenviertel

Das Hafenviertel von Stavanger ist geprägt durch alte Kontorhäuser und Hotels. Die Kontorhäuser wurden alle in Cafe´s und Restaurants umgewandelt sowie in Wohnungen. Die Häuser sind heute noch an ihrem typischen Design und dem Lasthaken zu erkennen. Mit ihren farbigen Anstrich bilden sie einen schönen Farbkleks und Kontrast in der Stadt.

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Domkirche

Auch die Domkirche der Stadt kann man nicht verfehlen. Bereits vom Schiff aus fiel sie uns ins Blickfeld und liegt direkt vorgelagert am Hafen (Google Maps). Der Eintritt in diese Kirche ist leider nicht frei und wird aktuell von außen restauriert (Stand Mai 2014). Der Dom von Stavanger ist die älteste Bischofskirche in Norwegen.

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Einkaufsviertel Stavanger

Das Einkaufsviertel ist geprägt durch schöne einladendet Gassen und vielen kleinen Geschäften, die zum shoppen einladen. Stavanger verfügt dabei auch über exklusivere Geschäfte, so dass man teilweise auch über das nötige Budget verfügen muss. Hauptsächlich wird auch dieses Viertel durch weiße (Holz)Häuser geprägt.

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Aber es gibt auch eine bunte und farbenfrohe Straße, der man ebenfalls einen Besuch abstatten sollte.

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Aussichtsturm

DSC_0094Mitten in der Stadt findet man auch den sogenannten Valbergturm (Valbergtårnet). Dieser steht auf einem kleinen Berg und kann gegen Entgelt bestiegen werden, um einen Rundblick auf die Stadt zu erhalten. Wir haben darauf verzichtet, da wir bereits von Deck 16 einen tollen Blick auf die Stadt hatten. Der Turm wurde 1850 erbaut. Er war einmal der Aufenthaltsort für die sogenannten Turmwächter, die bspw. ausgebrochene Feuer durch den guten Blick auf die Stadt schnell sehen und melden konnten. Im 1. Stockwerk befindet sich heute ein Museum, welches die Geschichte des Turmes erzählt.

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Ölmuseum

Bekannt ist Stavanger auch für sein interessantes Ölmuseum, wo alles über die Geschichte des Öls in Norwegen zu erfahren ist. Außen am Ölmuseum wurde eine kleine Ölplattform nachgebaut. Vorgelagert vorm Museum ist auch ein großer Kinderspielplatz zu finden, welcher mit ausgesonderten Teilen von Ölplattformen erbaut worden ist. Alles über das Ölmuseum wie z.B. Öffnungszeiten, Eintrittspreise kann auf der Homepage des Museums nachgelesen werden (auch in deutscher Sprache).

Da der Wettergott mit uns ein Einsehen hatte und sich das Wetter immer weiter verbesserte, besuchten wir das Museum dieses Mal nicht, da wir vor Abfahrt des Schiffes auch gerne noch den alten Stadtteil Gamle Stavanger besichtigen wollten. Von Mitreisenden wurde uns jedoch berichtet, dass ein Besuch des Museums auf jeden Fall sehenswert ist.

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MSC Opera

Als wir mittags auf dem Weg von der Innnenstadt zum Stadtteil Gamle Stavanger waren, mussten wir auch wieder den Hafen umrunden und stellten auf einmal fest, dass sich im Hafen ein MSC-Schiff bewegt. Da wir zunächst nur das Logo über den Dächern sehen konnten, bekamen wir einen kurzen Schreck, da die Abfahrtszeit der MSC Orchestra auch noch nicht erreicht war. Der Schreck legte sich jedoch schnell, als wir feststellten, dass die MSC Opera in den Hafen einlief.

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Leider wurden wir vorab an Bord, z.B. über die Tageszeitung Daily, nicht von MSC informiert. Eigentlich schade, da es ja durchaus eine interessante Information gewesen wäre. Die MSC Opera ist kleiner als die MSC Orchestra, aber beide Schiffe nebeneinander im Hafen liegen zu sehen, war ein schöner Anblick.

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Gamle Stavanger

Gamle Stavanger bildet das historische Zentrum. Hier findet man in der Altstadt wunderschöne weiße Holzhäuser mit kleinen Kopfsteinpflastergassen. Das Viertel hat durch seine Gestaltung einen besonderen Flair.

C5Die weißen Häuserwände werden teilweise durch bunte Blumen geschmückt. Insbesondere, wenn das Blumenfest in Stavanger stattfindet. Die Hauseigentümer erhalten von der Stadt eine Förderung verbunden mit der Auflage, die Häuser entsprechend zu erhalten und zu pflegen, dazu zählt auch der weiße Anstrich. Die Innengestaltung wird jedem dagegen indiviuell überlassen und so sind viele schmucke Häuser entstanden. Ein Besuch dieses Viertels legen wir jedem Nahe.

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Weitere Ausflugsmöglichkeiten

Bei schönem Wetter und auch ausreichender Zeit, kann man von Stavanger aus auch einen tollen Bootsausflug zum Lysefjord machen. Vom Boot aus kann man von unten die bekannte Felskanzel, den sogenannten Preikestolen, sehen. Wem der Blick von unten nicht genügt, kann auch zu der Kanzel aufsteigen und einen wunderschönen Blick von oben auf den Fjord genießen und tolle Fotos machen. Hierzu ist es allerdings erforderlich, den Preikestolen selbst zu besteigen. Ca. 2,5 bis 3 Stunden muss man für den Aufstieg einplanen.

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Auf Wiedersehen Stavanger

Der Wettergott hatte an diesem Tag dann doch noch ein Einsehen mit uns und so wurde das Wetter ab mittags immer besser. Leider hatten wir hier nicht den ganzen Tag zur Verfügung, so dass wir am frühen Nachmittag zurück aufs Schiff mussten. Dafür konnten wir bei schönstem Sonnenwetter mit blauen Himmel das Auslaufen von Deck aus genießen und einen letzten Blick auf die Stadt werfen – so freundlich sieht die Stadt dann gleich noch einmal ganz anders aus.

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