Göteborg

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3. Juni 2014 von Meeresbrise


Göteborg

Inhaltsverzeichnis:

Schärengarten Göteborg

Wir waren früh an Deck um das Einlaufen durch den Schärengarten zu erleben. Tausende kleine Insel sollen sich entlang der Küste bis zur norwegischen Grenze schlängeln. Viele bewohnte Inseln erreicht man nicht mit dem Auto, sondern nur per Schiff. Viele kleine Inseln säumten den Weg bei der Einfahrt nach Göteborg. Es war ein schöner Anblick, insbesondere auch mit der aufgehenden Sonne. Allerdings müssen wir sagen, dass wir durch die norwegischen Fjorde und den dortigen Bergen so „verwöhnt“ waren, dass uns die Schären nicht begeistern konnten.

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Kreuzfahrthafen Göteborg

Hier ist es wichtig zu wissen, wo genau das Schiff anlegt. Die MSC Orchestra lag weit draußen, ca. 20 bis 30 Minuten (je Verkehrslage) bis in die City. MSC hatte einen Shuttle-Service angeboten, der allerdings kostenpflichtig war. Mit 13,90 € p.P. war das mit Abstand jetzt der teuerste Shuttle, den wir je auf unseren Kreuzfahrten gebucht hatten.

Die MSC lag in einem Containerhafen, direkt am Volvo-Museum. Dort fuhr man schnell noch die besten Oldtimer vor die Tür, als das Schiff anlegte. Wir selber haben das Museum allerdings nicht besucht.

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In der Nähe des Anlegeplatzes soll es auch eine Bushaltestelle geben. Von dort kann man mit den öffentlichen Verkehrsbetrieben nach Göteborg fahren. Ein Tagesticket soll ca. 8 € kosten. Der Bus fährt jedoch nicht direkt in die Stadt. Man muss später noch in eine Straßenbahn umsteigen. Vorteil des Tagestickets ist sicherlich, dass man in Göteborg selbst dann noch kostenfrei mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren kann.

Straßenbahn

Nach unserer Einschätzung ist dies aber nicht notwendig, da dort alles gut zu Fuß zu erreichen ist.

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Hop on hop off – Bus

Wir hatten uns dann in Göteborg für den „Hop on hop off-Bus“ entschieden. Natürlich standen genügend von diesen Bussen an dem Platz, an dem uns der Shuttle-Bus von der MSC abgesetzt hatte. Dies war direkt an der Oper (google-maps). Auf der Routenkarte ist das die Station 7.

Plan

Das Tagesticket kostet umgerechnet ca. 21 € p.P. (185 schwedische Kronen). In der Kombination mit einer Schifffahrt kostet das Ticket dann 33 € p.P. (300 schwedische Kronen). Wir können die Kombination empfehlen, weil die Fahrt mit dem Boot – ähnelnd einer Kanalfahrt in Amsterdam oder Kopenhagen – noch einmal einen anderen Blick auf Göteborg verspricht. Die Haltepunkte der Busse und Boote sind in der Stadt gut gekennzeichnet und auf dem Plan markiert. Einen Routenplan findet man hier auf der Homepage des Unternehmens.

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Der Vorteil der Hop on hop off-Busse und Boote ist natürlich, dass man beliebig oft ein und aussteigen kann. Allerdings ist das davon abhängig, ob im Bus oder auch Boot Plätze frei sind. In Göteborg war an diesem Freitag viel los, so dass wir leider beim Zusteigen in ein Boot Probleme hatten. Wir wollten unsere Fahrt an einem Zusteigepunkt beginnen, nur leider fuhren die Boote vorbei, da keiner aussteigen wollte und somit alle Plätze besetzt waren. Wir haben uns dann entschlossen zum Ausgangspunkt zu gehen. Da hier die Wege relativ kurz sind, hatten wir den Haltepunkt Nr. 1 bereits nach 10 Minuten erreicht. Die Fahrt dauert ca. 1 Stunde und bei schönem Wetter ein MUSS für Göteborg.

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Kungsportsplatsen mit Kopparmärran (Karl IX.)

Ungefähr in der Stadtmitte findet man den Kungsportsplatsen mit der Reiterstatue von „Kopparmärran“, König Karl IX. Den Spitznamen trägt die Statue, da der König zwar auf einem Hengst sitzen soll, dass Pferd jedoch von den Göteborgern als Stute (= märr) angesehen wird. Grund hierfür ist, dass Pferd und Reiter nicht zu 100% aus Kupfer entstanden sind, sondern zu 22% aus Bronze und letzteres weibliche Eigenschaften darstellt.

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Saluhallen

Schräg gegenüber vom Kopparmärran findet man die „Saluhallen“. Hierbei handelt es sich um eine Markthalle mit frischen Gemüse und Obst, Fleisch, Fisch, Käse und Brot. Es ist der größten Marktplatz Göteborgs. Das Gebäude wurde 1889 erbaut.

Collage Saluhallen

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Götaplatsen

Der Götaplatsen befindet sich vor dem Museum of Art und dort findet man auch die bekannte Statue Poseidon. Sie steht am „Kopf“ der Avenyn, der Einkaufsstraße von Göteborg.

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Universeum Göteborg und Riesenrad

Unweit vom Götaplatsen befindet sich das Universeum Göteborg. Hierbei handelt es sich um ein Erlebnismuseum. Es soll das Interesse an Naturwissenschaften, Technik und Mathematik wecken. Aber auch ein großer Regenwald gehört hierzu den man bestaunen kann. Direkt neben dem Universeum befindet sich ein Riesenrad im Freizeitpark Lieseberg. Dieses stand noch vor wenigen Jahren direkt neben der Oper und ermöglichte einen tollen Blick über den Hafen und Göteborg.

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Stadtgarten

Der Stadtgarten Trädgårdsföreningen ist die grüne Lunge der Stadt. Er befindet sich direkt im Zentrum und auch bei einer Fahrt mit dem Boot kommt man an diesem vorbei. Die ökologische Parkanlage wird sehr gern von den Einwohner zum relaxen genutzt, oft sitzen die Schweden hier in Gruppen zusammen. Konzerte, Festivals und auch Kindertheater werden hier abgehalten. Der Eintritt ist für Kinder kostenlos, für Erwachsene liegt der Eintrittspreis um 2-3 €. Alte historische Gebäude, aber auch in den Sommermonaten ein riesiger Rosengarten, gehören zum Park. Auch ein Palmhaus ist hier zu finden und die Anlage wird auch gern für die Ausstellung von Skulpturen genutzt.

Stadtgarten

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Nordstan und deutsche Kirche

Direkt in der Innenstadt findet man skandinaviens größtes Einkaufszentrum: Nordstan. Der Gebäudekomplex entstand durch die Verbindung mehrerer Häuser und bietet heute eine Vielzahl von Läden (um 180 Stück). Hier findet man alles, was das Shoppingherz begehrt.

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In der Nähe vom Nordstan befindet sich auch die deutsche Kirche „Christinenkirche“. Sie liegt direkt am Hafenkanal und hier finden Gottesdienste seit 1648 statt. Ein deutsche Gottesdienst wird i.d.R. jeden Sonntag um 11 Uhr abgehalten.

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Der Hafen und die niedrigste Brücke Göteborgs

Während unserer Fahrt mit dem Boot „Paddan“ durch die Kanäle Göteborgs, steuerten wir auch den dortigen Hafen an. Um diesen zu erreichen mussten wir zunächst die niedrigste Brücke Göteborgs passieren, auch Käsehobel genannt. Hierzu war es erforderlich, dass wir uns alle auf den Boden des Bootes hocken und den Kopf einziehen mussten. Ein kleines Erlebnis!

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Im Hafen findet man nicht nur die Fährschiffe von Stena Line, sondern auch alte Boote, die man besichtigen kann. Aber auch Schwimmdocks und das Maritime Museum sind hier zu finden. Von der Hafenseite aus hat man ebenfalls einen tollen Blick auf die Oper Göteborgs.

Collage Oper

Außerdem hat man von hier einen sehr guten Blick auf den „Lippenstift“ von Göteborg, das Hochhaus mit der roten Spitze. Das Gebäude nennt sich Skanskaskrapan. Es ist 86 Meter hoch und verfügt über 22 Stockwerke. In der obersten Etage befindet sich eine geschlossen und verglaste Aussichtsplattform „Göteborgs Utkiken“, von der sich eine weite Aussicht über die Stadt und ihre Umgebung sowie auf den Hafen bietet.

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Vorgelagert liegt die „Barken Viking“, ein 3-Master. Die Viking beherbergt heute ein Restaurant, Hotel und Konferenzzentrum und dient als Museeumsschiff. Das Schiff wurde 1906 erbaut und war zunächst ein Segelschulschiff. Bis heute ist die Viking der größte erbaute Großsegler Skandinaviens.

Viking

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Fischhalle Feskekörka

Die Fischhalle Köteborgs „Feskekörka“ findet man auch im Stadtzentrum und sollte zu einem Besuch dazu gehören. Das Gebäude ähnelt vom Aussehen her einer Kirche und ist daher auch schön anzusehen. Hier kann man lecker essen, da es auch Restaurants beinhaltet. Alle möglichen Schalentiere und Fische kann man sich hier anschauen und natürlich auch frisch kaufen.

Fischhalle

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Hinweise zu Göteborg

Zum Schluss haben wir hier noch ein paar nützliche Hinweise:

Bezahlen kann man in Göteborg fast überall mit einer Kreditkarte. Wer wie wir also nur einen  Tag in der Stadt ist und nicht extra Geld eintauschen möchte, kommt damit gut zurecht.

Etwas Kleingeld in der Tasche zu haben, schadet jedoch nicht, wenn man eine Toilette aufsuchen muss. Die Toiletten sind nicht frei zugänglich, da sich diese nur durch einen Automaten öffnen, in welchen man 5 Krone einwerfen muss. Mit etwas Glück ist jemand vor einem auf der Toilette und wenn man schnell genug die Tür auffängt, dann kommt man natürlich auch so hinein. Auch bei McDonalds sind die Toiletten nicht kostenfrei. Mit einem kleinen Automaten an der Tür und 5 Kronen wird einem der Zugang ermöglicht.

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