Kos – ein Traum

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8. November 2012 von Meeresbrise


Auch Kos begrüßte uns an diesem Morgen beim Einlaufen von ihrer schönsten Seite und wir genossen den Blick auf die Stadt und und dem Stadt-Strand, der mit seinen bunten Sonnenschirmen auf sich aufmerksam macht.
Der Hafen von Kos liegt direkt vor den Toren der Stadt, so dass man diese auch fußläufig erkunden kann. Direkt vor unserer Anlegestelle kam auch schon die erste griechische historische Stätte in den Blick: eine alte Festung.

Anstatt eines Besuches in der Stadt stand für uns wieder eine Inselerkundung auf eigene Faust auf dem Plan. Hierzu hatten wir uns im Vorfeld einen Mietwagen bestellt, der uns auch zum Hafen gebracht wurde, so dass wir diesen direkt entgegen nehmen konnten. Links ca. 700 Meter die Hafenstraße runter findet man alternativ auch die Anmietstation. Vom Hafen aus fanden wir schnell das erste Hinweisschild Richtung Platani:

Dort wollten wir uns als erstes eine griechische Ausgrabungsstätte anschauen: Asklipion. Vor der Ausgrabungsstätte findet man einen kostenlosen Parkplatz, der Eintritt kostet wie immer Geld. Aber es lohnt sich, die bekannten Säulen und das schöne Gelände zu besichtigen. Auch gibt es hier einen kleinen Kiosk, wo man z.B. frisch gepressten O-Saft kaufen kann.

Vom Asklipion aus hat man auch einen tollen Blick auf Kos-Stadt und damit auch auf die Costa Atlantica. Da die Türkei nicht weit entfernt liegt, kann man auch dieses Land im Hintergrund sehen.

Da hier oben bereits am frühen Morgen die Sonne brannte und für diesen Tag wieder über 40 Grad angesagt waren, machten wir uns von hier aus auf dem Weg zum ersten Strand, den Tigkaki-Strand. Hier erwartet einen kristallklares Wasser mit einem schönen Blick auf die Bergkette der Türkei sowie auch gemütliche Sonnenliegen, die man anmieten kann.

Einen Ort weiter erreicht man Marmaris, der über einen ähnlichen weitläufigen Strand verfügt. Beide Orte verfügen über touristische kleine Läden und Lokalen, die zum relaxen einladen.

Da wir unser Bad im Meer für den Nachmittag eingeplant haben, fuhren wir von hier aus weiter Richtung Mastari, wo uns die ersten typischen kleinen Kirchen mit blauen Dach ins Auge fielen, die man überall auf der Insel findet. Die Gräber auf den Friedhöfen befinden sich übrigens in kleinen Mausoläen, da die Bestattungen hier nicht unter der Erde statt finden. Wer einmal an so einer Kirchenglocke geläutet hat, wird erstaunt sein, wie laut diese sein können.

Bevor wir im Ort nach der dort bekanntesten Windmühle schauen wollten, hielten wir noch an der Küste an und machten einen Strandspaziergang. Da es sich um einen naturbelassenen Strand handelt und er etwas abgelegen liegt, hat man hier den Strand fast ganz für sich allein.

Leider war an diesem Tag bei der Windmühle die Segel nicht angebracht, aber der Anblick und der Ausflug dorthin hat sich dennoch gelohnt:

Nach einer kleinen Pause mit einem leckeren Eis fuhren wir am Flughafen vorbei und machten uns auf dem Weg zum Paradise Beach, der uns von unserem Autovermieter empfohlen wurde. Die Bucht ist in der Tat sehr schön, verfügt über einen tollen Strand, einen Wasser-Spielplatz für Kinder und auch Erwachsene sowie Bars und Restaurants, die auch für das leibliche Wohl sorgen. Wir freuten uns vor allem auf die Abkühlung im Meer.

Die Lufttemperaturen betrugen zwar über 40 Grad, dennoch wurde es uns nach einer halben Stunde im kühlen Nass doch etwas zu kühl. Hier gibt es leider eine Unterströmung, die kaltes Wasser einspült und es wurde uns doch tatsächlich das erste Mal an diesem Tag frisch. Wir beschlossen daher, uns noch etwas im Sand aufzuwärmen. Man kann auch hier gegen Entgelt Liegen anmieten, wir begnügten uns jedoch mit unseren Strandtüchern.

Von hier aus fuhren wir weiter Richtung Kefalos. Auch hier gibt es Sand so weit das Auge reicht, allerdings dieses Mal mit kleinen Steinen. Gegenüber liegend gibt es eine kleine Insel, zu der auch einige Leute rüber geschwommen sind.

Leider drängte die Zeit und da wir noch eine Abstecher in die „Berge“ machen wollten, machten wir uns auf dem Rückweg. Unser nächstes Ziel war Zia, ein sehr schöner Ort in den Bergen. Einen Ausflug hier hin können wir empfehlen. Außerdem hat man von hier oben auch einen tollen Blick über die Insel und weitere schöne Kirchen, die hier überall zu finden sind.

Nach einer Weile erreichten wir wieder Kos-Stadt. Den Mietwagen gaben wir dieses Mal direkt beim Vermieter ab, auch wenn wir ihn direkt vor dem Schiff hätten abstellen können. Wir wollten jedoch noch die schöne Promenade zurück zum Schiff entlang schlendern und uns etwas die Beine vertreten. Kos-Stadt ist sehr schön und gepflegt und das Schiff wirkte durch seine Größe im Vergleich zu den „kleinen“ Häusern der Stadt riesig.

Mit einem letzten Blick auf den Hafen verabschiedeten wir uns von dieser tollen Insel und beobachteten das Ablegen von Deck aus, wo wir noch etwas entspannen und die Sonne genießen konnten. Da eine Familie an Bord vermisst wurde, liefen wir fast eine Stunde später aus als geplant. Leider musste das Schiff ohne die fehlenden Passagiere ablegen, da die Familie nicht erreichbar war und auch die Suche nach diesen am Hafen und der näheren Umgebung durch die Crew keine Ergebnisse brachte. Wir sagten tschüss Kos und würden hier gern noch einmal wieder hin kommen.

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