Izmir – typisch türkische Großstadt

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7. November 2012 von Meeresbrise


Von Izmir hatten wir uns mehr versprochen. Weder der Hafen (Containerhafen) noch die Stadt hat uns besonders gefallen. Aber der Reihe nach.

Wir hatten uns kurzfristig entschieden, mit dem „Hop on – Hop off Bus“eine Tour durch Izmir zu machen.

Am Hafen bestand auch die Möglichkeit, sich ein Taxi zu mieten. Allerdings waren die Preise sehr hoch und die Fahrten zu einigen Sehenswürdigkeiten z. B. die Ausgrabungsstätte Ephesos sehr lang. Wir wollten bei der Hitze nicht den ganzen Tag im Auto sitzen, um uns dann irgendwo im Landesinnere für evtl. eine Stunde etwas anzusehen. Außerdem reizten uns die Angebote nicht so. Aber das ist Geschmackssache.

Die Bustour führte uns zu erst zu der Ausgrabungsstätte Agora in Izmir. Nach dem man sich aber die Akropolis in Athen angeschaut hat oder andere Ausgrabungsstätten wie z. B. auf Rhodos oder Kos, reizt einem der Anblick in Izmir nicht mehr wirklich, zumal die Ausgrabungsstätte mitten in der Stadt und abgezäunt war.

Unsere Bustour führte uns weiter durch die Stadt und durch volle Straßen zum bekannten Uhrenturm.

Auf die Geschichte dieses Turmes gehen wir hier nicht weiter ein, da dies gut im Internet recherchiert werden kann.

Vom Uhrentum aus sind wir dann gleich in die Stadt/ins Zentrum gegangen, die nur wenige Schritte entfernt war. In Izmir selbst gibt es nicht so viel Tourismus, das merkt man gleich. Alle Geschäfte haben typische einheimische Waren, die für uns nicht von großer Bedeutung waren. Weder die Gaderobe noch Schuhe oder andere Dinge entsprachen unserer Mode. Trotzdem war es interessant, sich in einer „richtigen“ türkischen Großstadt einmal zu bewegen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie man sich in solchen Ländern mit dem Thema Hygiene auseinander setzt. Für uns kaum vorstellbar, dass wir bei diesem Schlachter etwas kaufen würden.

Bei über 40 Grad hängt das Fleisch einfach im Schaufenster. Aber auch ein Fischstand machte auf uns keinen besseren Eindruck.

Das bunte Treiben auf den typischen Märkten gibt es auch in Izmir, jedoch überwiegend nur mit türkischen Produkten für die Einheimischen. Man sollte wissen, dass man hier nicht unbedingt mit Euro zahlen kann. Die offizielle Währung ist außerhalb der Touristenzentren immer noch die Türkische Lira. Dafür sind die Preise natürlich auch nicht dem Tourismus angepasst und man kann gerade Obst oder Säfte extrem günstig kaufen. Wir haben einfach bei einer Bank in der Stadt Euros umgetauscht und haben uns an einem „Saftstand“ dann richtig satt getrunken. Das können wir nur empfehlen, denn die Säfte werden alle frisch gepresst und bestehen aus 100 % Frucht.

Die anschließende Weiterfahrt führte uns dann zurück zum Hafen. Abschließend können wir sagen, dass sich die Fahrt mit dem Bus nicht gelohnt hat. Der Stadtbesuch ist zu empfehlen, denn die Eindrücke waren ein Erlebnis wert. Wir haben zum Schluss den schönen Blick auf unser Schiff genossen und die restliche Zeit am Pool verbracht. Das Wetter war traumhaft schön und wir konnte so etwas entspannen, bevor die Reise weiter ging.

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Ein Kommentar zu “Izmir – typisch türkische Großstadt

  1. Manfred und Monika sagt:

    Danke für Euren Bericht, wir werden demnächst in Izmir sein und Eure Erfahrungen haben uns geholfen.

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