Mykonos – Tendern

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20. Mai 2012 von Meeresbrise


Das erste Mal, dass wir bei einer Kreuzfahrt tendern mussten. Wir waren sehr gespannt. Vor Mykonos war es dann so weit. Gegen Mittag sind wir in Mykonos angekommen. Im Hafen, der links von der Stadt Mykonos-Stadt liegt, lag bereits ein anderes Kreuzfahrtschiff, die Celebrity Equinox.

Somit war der Hafen belegt und wir haben vor der Insel den Anker gelegt. Sofort waren die ersten Tenderboote da, die uns dann direkt nach Mykonos-Stadt gebracht haben. Somit konnten wir uns die Shuttle-Fahrt mit dem Bus sparen und waren gleich direkt in der Stadt.

Besonders schön beim Tendern ist natürlich, dass man einen fantastischen Blick aufs Schiff und auf die Stadt bekommt. Das Wetter war traumhaft und wir konnte so die Bootsfahrt, die gerade mal ca. 5 Minuten dauerte, genießen.

Bereits am Vormittag vor der Ankunft auf Mykonos mussten wir uns sogenannte Tendertickets auf dem Schiff holen. Auf dem Ticket stand eine Nummer. Diese wurde später dann beim Tendern aufgerufen uns so wusste man, wann das Boot, mit dem man abgeholt wird, da ist. Jedes Tenderboot hatte eine Nummer.

Wir hatten die Nummer 17, da wir uns mit dem Abholen der Tickets Zeit gelassen hatten. Zu empfehlen ist, wenn man eines der ersten Boote haben möchte, sich früher um die Tickets zu kümmern. So konnten wir aber die ersten Tenderboote gut von Deck aus beobachten und genossen noch die Aussicht.

Nach ca. einer Stunde waren wir dann dran. Schon kurz bevor unsere Nummer aufgerufen wurde, hatten wir uns auf den Weg gemacht, da wir im Tenderboot draußen sitzen wollten (wegen der schönen Fotos vom Schiff). Da bereits einige Boote nicht voll wurden, konnten wir sogar schon 3 Boote früher mitfahren und hatten noch etwas Zeit gespart.

Die Überfahrt geht schnell und verlief völlig ohne Probleme. Die See war ruhig und wie schon erwähnt, hat man einen tollen Blick auf das Schiff und auf die schöne  Stadt Mykonos-Stadt.

Mykonos begrüßte uns heute mit sommerlichen und sehr warmen Temperaturen und wir freuten uns auf unseren Besuch in der Stadt. Da uns nur ein paar Stunden zur Verfügung standen, haben wir bereits im Vorfeld beschlossen uns heute nur die Stadt anzuschauen und nicht die Insel zu bereisen. Mykonos ist eine schöne, strahlend weiße Stadt mit meist blauen oder roten Fensterläden.

Am kleinen Hafen mit dem Tenderboot angekommen, wurden wir direkt an der Promenade von ei­ner kleinen weißen Kirche mit blauem Dach begrüßt, die man jederzeit besichtigen kann. Auch auf der gesamten Insel soll man ganz viele dieser kleinen Kirchen finden.

Ein kleiner grobkörniger Sandstrand lädt zum Verweilen ein, bevor es an der Promenade entlang in die Stadt geht. Hier findet man einige Tavernen oder auch Eisdielen, in denen man es sich gemütlich machen kann.

Zunächst einmal schlenderten wir durch die vielen, schönen und teilweise engen Gassen von Mykonos. Hier findet man Läden aller Art wie Kleidung, Souvenirshops, Schmuck usw.

Unser nächstes Ziel war, eine alte Mühle am Berghang zu erreichen, welche wir bereits vom Schiff aus gesehen haben. Diese fanden wir auch auf Anhieb, da wir uns im Vorfeld ungefähr gemerkt ha­ben, wann wir innerhalb der Gassen Mykonos links abbiegen und die Straßen hinauf steigen sollten. Bereits von dieser Mühle aus konnte man einen schönen Blick über die Stadt und das Schiff schwei­fen lassen. Jedoch stiegen wir den Berghang zu einem Aussichtspunkt weiter hinauf, weil wir uns von hier aus noch einen besseren Blick versprachen. Die Mühen waren nicht umsonst, denn von hier aus war die Splendour of the Seas sowie die Stadt mit seinen Windmühlen sehr gut zu überschauen:

Nach einer kurzen Rast machten wir uns von hier aus, wieder durch die vielen schönen Gassen, auf dem Weg zu den noch fünf verbliebenen alten Mühlen, die man direkt an der Küste von Mykonos-Stadt findet. Drei dieser Mühlen sind noch sehr gut erhalten, die sechste Mühle verfügt leider nicht mehr über ein Dach oder die Räder (ganz links im Bild).

Von den Mühlen aus oder auch etwas unterhalb der Mühlen bei den Tavernen kann man am Abend die schönsten Sonnenuntergänge mit erleben. Wer also einmal abends auf Mykonos ist, sollte dies nicht verpassen.

Unterhalb der Mühlen findet man auch „Klein Venedig“. Die Häuser mit Balkonen direkt am Wasser erinnern ein wenig an die Kulisse Venedigs, daher wurde dieser Stadtteil auch so getauft. Wer hier abends beim Sonnenuntergang essen möchte, muss frühzeitig Plätze reservieren, da diese sehr be­gehrt sind. Auch auf den Balkonen werden Tische angeboten.

Von „Klein Venedig“ aus kann man neben dem Sonnenuntergang natürlich auch die schöne Kulisse der Windmühlen auf sich wirken lassen. Wissen sollte man natürlich, dass die Restaurants sich hier den Blick bezahlen lassen und Getränke und Speisen damit auch vergleichsweise teurer sind.

Unser letzter Anlaufpunkt an diesem Nachmittag war die schneeweiße Panagia Paraportiani Kirche, die man in der Nähe von klein Venedig findet. Die Kirche ist besonders urig erbaut und soll abends auch sehr schön beleuchtet sein. Leider konnten wir uns dies nicht mehr anschauen, da die Splendour of the Seas bereits am frühen Abend wieder ablegen wird. Die Kirche besteht aus fünf verschachtelten Kapellen, die im Laufe der Zeit miteinander verbunden wurden. Die Panagia Paraportiani Kirche ist eine der bekanntesten auf Mykonos.

Von hier aus ging es für uns nach einem kleinen Stadtbummel und leckerem Eis leider schon wieder zurück aufs Schiff. Den Sonnenuntergang konnten wir an diesem Abend zwar nicht von klein Venedig aus bewundern, jedoch direkt an Deck des Schiffes – einmalig schön.

Da uns Mykonos so gut gefallen hat, freuten wir uns bereits an diesem Abend auf ein Wiedersehen in 7 Wochen, wenn wir mit der Costa Atlantica erneut hier anlegen. In unserer Kategorie „Kreuzfahrt griechische Inseln und Türkei“ werdet Ihr dann einen weiteren Bericht über „Mykonos – Die Insel“ fin­den.

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