Lanzarote – die wunderschöne Vulkaninsel

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28. Dezember 2011 von Meeresbrise


Lanzarote war bereits im Vorfeld einer der Inseln, auf die wir uns besonders gefreut hatten. Da wir leider bereits um 16.30 Uhr spätestens auf dem Schiff zurück sein mussten, haben wir uns im Vorfeld bereits Gedanken gemacht, was wir uns auf jeden Fall anschauen möchten. Wir wussten, dass die Zeit nicht reichen würde um die vielen Schönheiten zu entdecken.

Nachdem wir auch hier unserem Mietwagen am Hafen von Arrecife entgegen genommen haben, machten wir uns als erstes auf den Weg über Tias und Yaiza zum Parque Nacional de Timanfaya. Den Nationalpark wollten wir unbedingt sehen und wir waren auf die vulkanische Landschaft sehr gespannt.

Den Eingang zum Nationalpark kann man nicht verfehlen, dieser ist sehr gut ausgeschildert und zum anderen wird man dort von einem Eingangsschild begrüßt:

Die Fahrt bis Timanfaya dauert ca. 20 Minuten mit dem Wagen. Bis zum Eingang des von César Manrique erbauten Bereiches für Besucher dauert die Fahrt ca. 30 Minuten.

Vor dem Besuch im Nationalpark sollte man auf jeden Fall festes Schuhwerk anziehen, denn das Vulkangestein ist sehr scharfkantig. Kurz nach der Einfahrt ins Gebiet des Nationalparkes findet man eine typische Touristenattraktion: eine Karawane von Kamelen, auf die man sich ein kurzes Stück fortbewegen kann, wenn man das möchte. Wir machten von den Kamelen nur ein paar Bilder, zu der frühen Zeit, lagen die Tiere noch verschlafen in der Landschaft.

Der Eintritt in den Nationalpark selbst kostet 8 € p.P. Unseres Erachtens gut investiertes Geld, da man hier so nah wie nie an heißes Lavagestein heran kommt und dem Besucher auch einiges geboten wird.

Mit der Eintrittskarte hat man auch die Möglichkeit mit einem Bus durch das Nationalparkgelände gefahren zu werden. Dies machten wir als erstes. Die Fahrt war sehr interessant, da man in verschiedenen Sprachen (auch deutsch) Informationen zum Nationalpark und deren Geschichte erhält. Die Landschaft ist einmalig anzusehen, die vielen Vulkankegel, die sehr unterschiedliche Lavastruktur, mal sehr scharfkantig, mal flaches Gestein, in rot grün, violett schimmernd.

Nach der Busfahrt erwarteten uns vier weitere Highlights: 1. Die Fontänen, die in die Luft schossen, als ein Mitarbeiter des Geländes Wasser auf das Gestein schüttete. Dies zeigte, wie heiß die Steine hier kurz unter der Oberfläche noch sind, wenn Wasser mit derartiger Wucht in die Luft schleudert.

Als 2. konnten wir in einer kleinen Grube mit erleben, wie schnell Heu sich entzündete und ein Feuer ausbrach, ohne irgendwelche Hilfsmittel hierfür zu gebrauchen.

An einer dritten Stelle stach ein Mitarbeiter des Parkes mit einer Schaufel in das Gestein, dass hier so aussah wie Seramis-Körner und verteilte diese in den Händen der Besucher: wir dachten, wir verbrennen uns gleich die Hand, so heiß waren diese Steine.

Das 4. Highlight war der Lava-Ofen im Inneren des Gebäudes. Hier herrscht eine Hitze von 300 Grad und die Luft flimmerte hier vor den schwarzen Steinen des Gebäudes. Die Luft war so heiß, dass man es nicht lange im Luftzug aushalten konnte. Einfach einmalig und man muss es einmal selbst erlebt haben!

Als Tipp empfehlen wir Besuchern, morgens früh zum Nationalpark aufzubrechen, da es zwar einige Parkplätze gibt, aber auch dieser Platz irgendwann nur noch begrenzt ist. Man muss sich bei später Ankunft daher auf Wartezeit einstellen. Als wir das Gelände verließen, hatte sich bereits eine Autoschlange gebildet, da nur nach und nach Besucher eingelassen werden konnten.

Nach einer 30minütigen Fahrt erreichten wir Playa Blanca. Hier wollten wir an die berühmten Papagayo-Strände. Diese sind einmalig schön, in den Buchten und bei dem glasklaren Wasser kann man hier die Seele baumeln lassen. Der Eintritt zu den Stränden kostet 3 € mit dem Wagen. Man kann sich sicherlich darüber ärgern, dass hier die Urlauber Geld zahlen müssen, auf der anderen Seite werden die Strände sauber gehalten und die Zufahrtswege frei gehalten. Von daher muss man wohl das positive sehen.

Die Strände bestehen aus mehreren Buchten, die folgende Namen tragen:
–    Playa Mujeres
–    Playa del Pozo
–    Playa de Papagayo
–    Caleta del Congrio
–    Puerto Muelas.

Die Playa Mujeres wird uns aufgrund einer sehr schöne Nachricht in ganz besonderer Erinnerung bleiben.

Um die Buchten zu erreichen, sollte man auch hier festes Schuhwerk anziehen, da man mit Flipflops schnell abrutschen kann. Die Sandstrände sind hier wunderschön und man kann den Anblick einfach nur genießen. Von hier aus konnten wir auch rüber nach Fuerteventura schauen.

Unser nächstes Ziel war das Wohnhaus von César Manrique in Teguise. Dazu mussten wir über Arrecife zurück fahren. Das Wohnhaus ist eines der vielen künstlerischen Objekte des Künstlers und man muss es selbst gesehen haben, um das Talent des Künstlers richtig wiedergeben zu können. César Manrique hat sein Wohnhaus in Höhlen hinein gebaut, so etwas haben wir noch nie vorher gesehen. Außerdem findet man in dieser Anlage auch andere Kunstwerke des Künstlers sowie die typischen Weinreben, die auf Lanzarote angebaut werden. Der Eintritt zum Wohnhaus kostet 8 € p.P. Die Öffnungszeiten sind in zwei Zeiten geteilt, Winter und Sommer. Öffnungszeit im Winter (01.Nov. – 30.Juni) montags bis samstags von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr, sonntags von 10:00 bis 15:00 Uhr. Öffnungszeit im Sommer (01.Juli – 31. Oktober) täglich von 10:00 bis 19:00 Uhr.

Von hier aus ging es für uns zurück zum Schiff, wo wir vor dem Auslaufen an Deck die Sonne und die gute Stimmung bei einem wirklich schlechten Eiscafé genossen. Um 17 Uhr hieß es für uns dann leider auf Wiedersehen Lanzarote.

Hier hat es uns sehr gut gefallen und wir werden ganz sicher noch einmal wiederkommen, um noch die anderen vielen Schönheiten der Insel zu entdecken.

Leider ging mit diesem Tag auch unsere Reise stetig dem Ende entgegen. Am nächsten Tag ging es zurück nach Teneriffa.

Lanzarote wird uns in sehr guter Erinnerung bleiben.

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