La Palma – La Isla Bonita

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28. Dezember 2011 von Meeresbrise


Unser nächstes Reiseziel war Santa Cruz de la Palma, dass wir morgens gegen 10 Uhr erreichten. Eines der schönsten Dinge beim Einlaufen ist, die Orte aus einer ganz anderen Perspektive sehen zu können und die atemberaubenden  Landschaften auf sich wirken zu lassen.

La Palma war an diesem Morgen zwar wolkenverhangen, aber dies hatte ein besonderes Flair und es war auch zu erkennen, dass in Teilen der Insel schönes Wetter vor herrschte.

Auch auf La Palma hatten wir wieder einen Mietwagen, wie in allen anderen Häfen. Der Wagen stand direkt am Hafen bereit, so dass es schnell los gehen konnte.

Auf der Suche nach der richtigen Abzweigung sind wir zunächst ein kurzes Stück durch Santa Cruz de la Palma gefahren und gelangten dort als erstes an den Nachbau des Schiffes von Christopher Columbus.

Wir beschlossen, uns dieses bei unserer Rückkehr noch einmal aus der Nähe anzuschauen.

Zurück ging es Richtung Airport, wobei wir vorher rechts abbogen Richtung Brena Alta. Von hier aus kann man auf einer Anhöhe (ein Parkplatz an der Straße) einen wunderbaren Blick auf den Hafen und damit auch auf die AIDA Sol genießen. Also legten wir hier einen Fotostopp ein.

Unser Ziel war es, den „Mirador de la Cumbrecita“ zu erreichen. Uns war zwar bekannt, dass es dort nur 16 Parkplätze gibt, wir wussten im Vorfeld jedoch nicht, dass man mind. einen Tag vorher über das Internet eine Reservierung vornehmen muss, wenn man mit dem eigenen Wagen dort hinauf fahren möchte.

Bereits auf den Weg Richtung El Paso änderte sich das Wetter schlagartig und strahlend blauer Himmel tat sich auf. An der Touristeninformation am Mirador de la Crumbrecita erfuhren wir, dass dort alle Parkplätze belegt und daher keine Genehmigung ausgestellt werden konnte, um selbst mit dem Wagen hoch zu fahren. Alternativ hat man dort aber die Möglichkeit, seinen Wagen dort stehen zu lassen und sich mit einem Taxi hoch fahren zu lassen. Dies kostet pro Fahrt 9 €. Wir haben uns daher zu dieser Alternative entschlossen und können sagen: es lohnt sich. Hoch hinauf ging es durch einen schönen Kiefernwald und oben angekommen, tat sich ein atemraubender Blick auf die Bergwelt La Palmas auf. Hier oben gab es Natur pur zu sehen: strahlend blauer Himmel, glasklare Luft und Sicht und eine Stille, die man kaum noch wo anders finden kann.

Das Taxi wartet hier übrigens nicht auf einem. Sofern dort keine Taxis stehen, soll man sich lt. eines Schildes an eine Nummer wenden. Leider mussten wir feststellen, dass dort niemand an das Telefon ging, trotz mehrmaliger Versuche. Nach einiger Zeit fanden wir einen netten Ranger, welcher uns über Funk ein Taxi rief. Dies ließ jedoch einige Zeit auf sich warten, so dass wir zwischenzeitlich ein nettes Pärchen ansprachen, dass uns bereitwillig wieder mit zurück zu unserem Mietwagen genommen hat. Fazit: man kommt irgendwie wieder runter vom Berg, braucht aber Geduld. Wir würden anderen Reisenden empfehlen, ggf. mit dem Taxifahrer, der einen hoch gefahren hat, eine Uhrzeit auszumachen, wann er einen wieder abholen soll.

Vom Mirador de la Crumbrecita machten wir uns weiter auf den Weg über El Paso nach Tazacorte. La Palma ist besonders geprägt von seinen vielen Bananenplantagen, die sich kilometerweit erstrecken und eine Haupteinnahmequelle der Insel ist.  Rings um El Paso findet man einige dieser Bananenplantagen.

Tazacorte ist ein sehr schöner kleiner Ferienort. Hier findet man schöne kleine farbenfrohe Häuser und eine Strandpromenade, an der man in einem der dortigen Restaurants die Seele baumeln lassen kann und typisch spanische Gerichte, hauptsächlich Fisch, zu sich nehmen kann. Zu finden ist hier auch eine schöne Badebucht mit schwarzem Sandstrand.

Von dort aus führte uns der Weg nach einer Stärkung weiter nach Puerto Naos. Hier findet man auch das größte Hotel der Insel, das Sol del Mar, das direkt an der Küste liegt.

Daneben befindet sich eine weitere sehr schöne Badebucht mit Palmen. Hier kann man ausspannen und dabei ein leckeres Eis genießen.

Auf den Weg dorthin gab es viele weitere Bananenplantagen. Oberhalb von Puerto Naos gibt es einen Steilhang, von dem aus Fallschirmspringer starten und über die Bucht von Puerto Naos gleiten. Sicher ein einmaliges Erlebnis von dort oben die Eindrücke der Landschaft aufzunehmen.

Weiter ging es für uns hoch hinauf auf die Bergstraße Richtung Los Canarios/ Fuencaliente. Von hier aus hat man sehr schöne Einblicke auf den Küstenstreifen, die Lavalandschaft und fährt durch schöne kleine Orte. Irgendwo am Wegesrand findet man auch eine kleine Kirche, die mit den typischen schwarzen Steinen errichtet worden ist.

Das Wetter war auf dieser Seite der Insel weiterhin sonnig und sehr schön warm, während es in Santa Cruz de La Palma wohl den ganzen Tag wolkenverhangen und teilweise regnerisch war, wie uns andere Mitreisende am Abend berichteten. Es empfiehlt sich daher einen Abstecher auf die Sonnenseite der Insel einzuplanen, wenn man einmal auf La Palma sein sollte.

Unser nächstes Ziel war der Vulkan „San Antonio“ unterhalb von Los Canarios/ Fuencaliente. Der Eintritt kostet 3,50 € p.P. Dafür kommt man hier so nah wie nie an einen Vulkan heran und kann direkt in dessen Schlund des Vulkans schauen. DerVulkan ist 657 Meter hoch und hat eine Kratertiefe von 104 Meter. Am Krater entlang führt ein Fußweg (der Krater kann ca. bis zur Hälfte abgelaufen werden). Festes Schuhwerk ist aber Pflicht, da es auch engere, steinige Passagen gibt, wo man leider auch mal stürzen kann. Ein älterer Herr ist hier auf einen Steinfels gefallen und hat sich an dem harten Stein sicher sehr weh getan. Zu verachten ist auch nicht der Wind, der hier oben weht und durch den Kegel richtig Fahrt aufnimmt. Aber der Ausblick und die Eindrücke lohnen sich, wenn man sich für Vulkane interessiert und einmal hautnah einen Krater sehen möchte.

Am Abend ging es dann zurück nach Santa Cruz de la Palma, wo wir als erstes noch einmal zum Nachbau des Schiffes von Christopher Columbus fuhren und hiervon Bilder machten. Tagsüber kann man diesen Nachbau auch besichtigen, zu unserer Zeit war das Schiff leider schon geschlossen.

La Palma ist eine sehr schöne kleine Insel, der Ausflug dorthin hat uns sehr gut gefallen, da sie auch landschaftlich vielfältig ist. Nicht umsonst wird sie La Isla Bonita genannt – die wunderschöne Insel.

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2 Kommentare zu “La Palma – La Isla Bonita

  1. lapalma sagt:

    Ich bin froh, dass du gerne auf der Insel La Palma.
    Ich lade Sie ein, unsere deutsche Blog https://www.facebook.com/lapalma24 auf der Insel zu besuchen. einen Gruß. Gladys Riego

  2. germanicus84 sagt:

    La Palma hat mich während unserer Kanaren Kreuzfahrt im November 2013 wirklich positiv überrascht. Landschaftlich sehr schön, ideal zum Wandern und touristisch nicht überlaufen.

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