Fuerteventura – eine sandige Angelegenheit

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28. Dezember 2011 von Meeresbrise


Fuerteventura oder besser gesagt Puerto del Rosario begrüßte uns leider an diesem Morgen bedeckt, aber trocken und vor allem angenehm warm.

Als wir gerade das Restaurant zum Frühstück betraten, konnten wir sehen, dass uns in diesem Hafen heute TUI Mein Schiff 1 Gesellschaft leisten würde, diese war gerade am Einlaufen.

Frisch gestärkt ging es dann wieder per Mietwagen über die Insel. Eins fiel uns sofort auf: Fuerteventura ist im Vergleich zu den anderen kanarischen Inseln eher karg, sehr sandig und verfügt nicht über Bergketten mit vergleichbaren Höhen wie auf den anderen Inseln.

Unser erster Stopp führte uns in den Süden der Insel nach Costa Calma. Costa Calma erreicht man nach ca. 1 Std. Autofahrt. Der Ort selbst machte einen sehr an- sprechenden Eindruck, die Hauptverkehrsstraße ist durch eine Palmenallee gesäumt. Wir begaben uns irgendwann auf eine Nebenstraße, einen Schotterweg, da wir als erstes runter an den Strand und ans Meer wollten. Die Urlauber legen hier teilweise große Distanzen zu Fuß oder per Rad zurück, um an eines der schönen Sandstrände Fuerteventuras zu gelangen. An diesen selbst kann man kilometerweit entlang laufen, wenn man dies möchte.

An dem ersten Strandabschnitt in Costa Calma wurden wir von bunten Kite-Schirmen und türkisfarben schimmernden Wasser begrüßt. Auch die Sonne schien hier im Süden, so dass wir froh darüber waren, unseren ursprünglichen Plan zunächst in den Norden der Insel zu fahren, kurzfristig geändert hatten.

Von Costa Calma aus ging es weiter in Richtung Morro Jable, unser nächstes Ziel war es einen Blick auf die Playa de Barlovento zu werfen. Dazu fuhren wir bei der nächsten Tankstelle von der Hauptstraße ab und nutzen einen 800 m langen Privatweg, den uns der Tankwart gezeigt hatte, um den Berg hoch in Richtung Playa de Barlovento zu gelangen.

Von hier oben gibt es jedoch keine Möglichkeit, zum Strand selbst zu gelangen, dafür hatten wir von hier oben einen wunderschönen Ausblick auf die Landschaft, den endlosen Strand und das Meer.

Für lange Fußwege hatten wir an diesem einen Tag auf Fuerteventura keine Zeit, daher haben wir beschlossen wieder nach Costa Calma zurück zu fahren und dort am Kreisel nach Pajara abzubiegen. Unser Ziel war es über Pajara den kleinen Küstenort Ajuy zu erreichen. Der Weg führte uns durch die dünenartige Felslandschaft, auf dieser Strecke trafen wir auch einige Radrennfahrer an, die sich die Berge hoch quälten.

Ajuy erreichten wir nach einer halbstündigen Fahrt. Über den dunklen, steinigen Strand machten wir uns direkt nach rechts auf den Weg zu den Kalköfen, Steilklippen und Höhlen von Ajuy, eine Attraktion, die hier von sehr vielen Urlaubern aufgesucht wird. Und wir müssen sagen: der Ausflug lohnt sich. Hier kann man einfach eine traumhafte Aussicht genießen.

Anschließend kehrten wir an dem direkt am Strand gelegenen Restaurant „Jaula de Oro“ ein und wir können nur empfehlen, dort frischen Fisch zu essen. Der Kellner hat uns ein Gericht empfohlen und es war sehr lecker. Selten bekommt man einen Fisch so frisch zubereitet und im Ganzen auf dem Teller präsentiert. Uns hat es vorzüglich geschmeckt und wir können das Lokal nur empfehlen. Eine Portion Fisch (2 komplette Fische) mit Salat und Backkartoffeln kosten hier 12,50 €. Die Portion reichte locker für 2 Personen.

Über Tuineje und Antigua fuhren wir zurück nach Puerto del Rosario (ca. 30 Min. Fahrzeit), wo man übrigens auch sehr schöne Strandabschnitte findet, z.B. die Playa Blanca. Hier legten wir einen kurzen Fotostopp ein und gingen ein Stück am Strand entlang.

Weiter ging es für uns von dort aus nach Corralejo, da wir die berühmten Strände im Norden unter die Lupe nehmen wollten. Von Corralejo aus kann man bei guter Sicht übrigens bis nach Lanzarote rüber sehen. Auch wir konnten Lanzarote erkennen, die Insel liegt nur ca. 65 km von Fuerteventura entfernt. Auch hier findet man Strand, Meer und Dünen ohne Ende und kann kilometerweit durch die Landschaft wandern.  Die ersten Strandabschnitte erreicht man auch wiederum nach ca. 30 Minuten Auto- fahrt ab Puerto del Rosario. In den Dünen Corralejos hielten wir uns an diesem Nachmittag länger auf, wanderten durch diese hindurch und erlebten auch hier wieder sehr schöne Momente.

Nach diesem schönen Nachmittag war es wieder Zeit zum Schiff zurück zu kehren, denn alle Passagiere müssen eine halbe Stunde vor Abfahrt an Bord sein. An Bord hatten wir Gelegenheit, TUI Mein Schiff 1 beim Auslaufen zuzusehen, bevor es für uns hieß: auf Wiedersehen Fuerteventura.

Fuerteventura selbst hat zwar sicherlich sehr schöne Sandstrände, uns persönlich ist die Insel jedoch etwas zu karg. Wir lieben es eher abwechslungsreicher, aber das ist letztendlich immer Geschmackssache. Wir waren dennoch froh, die Insel einmal kennengelernt zu haben und uns persönlich einen Eindruck machen konnten.

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