Die Südküste Mallorcas

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25. April 2011 von Meeresbrise


Um die Insel  erkunden zu können, haben wir uns für drei Tage einen Mietwagen gemietet. Tipp: die Buchung über das Internet vornehmen, da die Angebote dort günstiger sind als direkt vor Ort.

Unser 1. Teil der Reise führte uns von der Playa del Palma die Küste entlang zum Cap Blanc, der Cala Pi, Es trenc über Colònia de Sant Jordi bis zum zum Cap de ses Salines. Entlang der Küste konnten wir wunderschöne Aussichten genießen.

Auf der Fahrt hinaus aus S´Arenal  entdeckten wir einen Küstenabschnitt, von welchem aus man einen schönen Blick in die Bucht der Playa del Palma hatte.

Während der Erkundung fanden wir eine Höhle, die offenbar von Obdachlosen bewohnt wird.  Eine Feuerstelle, ein kleiner Stein mit Initialen ehemaliger Bewohner, Tisch und Stühle waren hier  aufgebaut, ein provisorisches „Bad“ und die Schlafstelle direkt in der Höhle versteckt.

Von dort aus brachen wir weiter zum Cap Blanc auf, hier findet man schroffe Felswände, unberührte Natur und kann die Naturgewalten beobachten.

Am Cap Blanc befindet sich auch ein Leuchtturm, dieser ist jedoch abgesperrt, so dass dieser selbst nur von außen besichtigt werden kann.

Das Cap Blanc ist offenbar auch ein beliebtes Ausflugsziel der Inselbewohner selbst. Am heutigen Feiertag waren viele Familien, auch viele ältere Herrschaften hier hin unterwegs.

Die Ortschaft Cala Pi selbst besteht überwiegend aus Villen und Ferienwohnungen und liegt außergewöhnlich malerisch auf einem Kalksporn, der auf der einen Seite senkrecht ins Meer abbricht.

Ein alter mittelalterlicher Wachturm wurde hier erhalten.

Auf der anderen Seite findet man die Cala Pi selbst, welche als eine der schönsten Buchten Mallorcas gilt. Im Hochsommer ist hier sicherlich viel los. Ein Meeresarm schlängelt sich ins Landesinnere, so dass man hier eine geschützte Bucht mit Sandstrand findet, welche von den Felsen rings herum geschützt wird.

Eine Treppe führt hinab zur Bucht, von hier aus kann man bereits einen ersten schönen Blick in die Bucht hinein genießen. Auch ein Hotel und ein Restaurant befinden sich in der Nähe, falls der kleine Hunger kommt.

Nachdem wir an der Cala Pi eine kleine Pause eingelegt, ging unsere Reise weiter nach Es trenc. Von Es trenc hatten wir gehört, dass es sich um eines der schönsten Strände Mallorcas handeln soll. Die Ortschaft selbst hat wenig Charme, sie ist sehr touristisch ausgelegt und einfache Bauten dienen hier für die Unterbringung der Feriengäste. Den Strand selbst empfanden wir als nicht so schön, wie er uns beschrieben wurde. Evtl. lag es auch daran, dass dieser in Verbindung mit der Ortschaft wenig reizvoll ist. Im Sommer ist der Strandabschnitt sicherlich sehr gut besucht, allerdings würden wir vergleichsweise die Playa del Palma jederzeit vorziehen, da dieser gepflegter ist und auch viel mehr zu bieten hat.

In der Nähe von Es Trenc gibt es weitere Naturstrände. Hier ein Blick auf den Hafen von Sa Rapita.

Colònia de Sant Jordi ist eine kleine Stadt, die über einen sehr schönen kleinen Hafen und einer palmengesäumten Promenade verfügt. Statt Yachten dümpeln hier Fischerboote in der Bucht, ein kleiner Naturstrand lädt zum verweilen ein.

Das Cap de ses Salines sollte am heutigen Tag unser Abschlusspunkt des Ausfluges sein. Dieser Punkt der Südspitze Mallorcas ist noch sehr unberührt. Das Cap de ses Salines ist der südlichste Punkt Mallorcas. Dieses kann man über eine Stichstraße anfahren, darf von diesem Weg jedoch nicht abkommen, da der Weg mitten durch die Besitztümer der allmächtigen Familie March führt. Da aber ein spanisches Gesetz besagt, dass die Küstenstreifen der Öffentlichkeit zugänglich sein müssen, kann man sich beruhigt auf den Weg machen. Am Cap angekommen, findet man noch alte Bunkeranlagen aus dem Weltkrieg und viele kleine Steinhaufen namens „fites“ (Markierungen, Wegweiser).

Ursprünglich gab es davon am Cap Salines (genau wie an vielen anderen Wanderwegen auf der Insel) nur wenige und diese dienten früher einmal als Wegweiser, bis vor vielen Jahren irgendjemand auf die Idee kam diese Wegweiser zu imitieren und, aus Spaß, neben die „echten“ Steinhaufen noch ein paar zusätzliche aufzubauen. Bei einem Ausflug an den Cap gehört es inzwischen einfach dazu, selbst einen „Wegweiser“ aufzubauen, was auch an diesem Tag wieder einige Ausflügler taten. So steht dort jetzt ein Steinhaufen neben dem anderen. An Steinen mangelt es dort jedenfalls nicht…

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3 Kommentare zu “Die Südküste Mallorcas

  1. Zwingmann Annegret sagt:

    Hallo,
    wenn ich mich nicht irre zeigt Ihr denOrt und Hafen vón Sa Rapita. Da schließt sich der Strand von Ses Covetes an.Er ist wie der Es Trenc(Colonia sant Jordi) ein Naturstrand, nicht vergleichbar mit der Playa de Palma. Traumhaft finde ich alle Strände um Colonia Sant Jordi nicht, sie reizen mich auch nicht zum baden. Schön finde ich dort Strandwanderungen in der Vor- und Nachsaison, der Wind pustet dann oft richtig kräftig und man eine kräftige Brise Meer.

  2. Joerg sagt:

    Cap de ses Salines: Am Ende steht der Leuchtturm. Hier führt ein Weg runter zu den Wegweisern. Ich denke den seit ihr auch gegangen!
    Geht man ca 15 Min weiter, so macht sich eine traumhafte Bucht mit Türkisem klarem Wasser auf.
    Weißer Sand rundet alles noch ab.
    .

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