The Palm – Hotel Atlantis

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18. März 2011 von Meeresbrise


The Palm – Atlantis

Man muss es selbst erlebt haben! Ein Besuch dieses Hotels darf auf keiner Liste der Sehenswürdigkeiten fehlen.

Wir haben uns nach unserer Kreuzfahrt den Luxus gegönnt, eine Nacht in diesem fantastischen Hotel zu übernachten. Gut……….430 € das Doppelzimmer für eine Nacht ist nicht gerade ein Schnäppchen. Aber wir können Euch sagen, es ist es wert. Nur als Hotelgast kann man sich das ganze Hotel ansehen und vor allen Dingen das Aquarium und Lost Chambers am Abend ohne viele Besucher genießen.

Wir wurden im West Tower im 14. Stock mit Blick auf die Palme untergebracht. Man hätte den ganzen Tag auf dem Balkon verbringen können, so faszinierend ist der Ausblick.

Aber fangen wir vorne an. Schon die Anreise über die Palme mit dem Taxi (vom Kreuzfahrthafen bis zum Atlantis sind es knapp 40 Km und der Preis mit dem Taxi inkl. Trinkgeld und erhöhter Hafengebühr umgerechnet 18 €) ist sehr imposant. Auf der Palme angekommen dauert es nicht lange, bis das Hotel Atlantis genau vor einem erscheint. Die Fahrt mit dem Taxi führt am Ende des letzten Palmenwedels durch einen Tunnel auf den äußeren Ring. Dort angekommen, steht man schon fast vor dem Hotel Atlantis. Da der Haupteingang auf der Seite zum Meer ist, muss man erst einmal um das Hotel rumfahren. Die Auffahrt sowie alle anderen Zufahrtswege werden bewacht. Vor dem Haupteingang angekommen, wurden wir sofort von einigen MA des Hotels sehr freundlich begrüßt. Selbstverständlich ist natürlich, dass unser Gepäck aus dem Wagen geholt und ins Hotel gebracht wurde.

Beim Betreten der Hotelhalle wird schon deutlich, in welcher Hotelkategorie man abgestiegen ist.  Dies Hotel unterscheidet sich von der Aufmachung auch im Inneren vom Burj al arab oder das Emiates Palace in Abu Dhabi sehr. Dies Hotel ist viel frischer – nicht alles in Gold – und nach unserer Einschätzung nicht so exklusiv-steif. Das Hotel wirkt jugendlicher.

Die Zimmer sind sehr geräumig und exklusiv eingerichtet. Der Blick aus der Badewanne fiel  durch das Zimmer über den Balkon auf die Palme, wo wir den Sonnenschein und die Jumeirah-Skyline genießen konnten.

Da wir die Übernachtung mit Frühstück gebucht hatten und beim Einchecken schon erfahren haben, dass wir in einer ganzen Reihe von Restaurants unser Frühstück einehmen konnten, waren wir gespannt, was uns da erwartet. Wir haben uns am Schluss für das Restaurant Kaleidoscope entschieden.

Normalerweise kostet das Frühstück 30 € pro Person. Eine ganze Menge Geld, aber wenn man sieht, was einem dort geboten wird, ist der Preis absolut in Ordnung. Wir können dieses Restaurant nur empfehlen. Es gibt alles in reichlicher Menge und geht über ein Frühstück weit hinaus. Unsere Empfehlung: Einmal gönnen und unendlich genießen!

Atlantis bei Nacht. Auch das können wir jedem empfehlen. Die Beleuchtung setzt das Hotel noch einmal in ein ganz anderes Licht. Nicht nur von außen, auch von innen wirkt dann alles ganz anderes. Wir wissen zumindest, dass wir einen Fehler gemacht haben. Wir hatten das Hotel nur eine Nacht gebucht. Das passiert uns nicht wieder. Wer dieses Hotel erkunden möchte, braucht mehrere Tage. Sicherlich ist das eine Preisfrage, aber man sollte minimum 2 Nächte bleiben. Wir glauben, selbst das wir nicht reichen, um alles zu sehen und vor allen Dingen es auch genießen zu können. Wir kommen wieder und sicherlich dann für mehrere Tage.

Lost Chambers – Atlantis

Mit den Lost Chambers wurde im Herzen des Resorts mit viel Liebe zum Detail eine phantasievolle Ausgrabungsstätte und Aquarienlandschaft geschaffen, die die Hotelgäste und Besucher (Eingang für die Besucher, die nicht zu den Hotelgästen gehören erfolgt über einen Seiteneingang) in die geheimnisvolle Unterwasserwelt des versunkenen Inselreichs Atlantis entführt. Der Eintrittspreis beträgt umgerechnet ca. 20 € pro Person die gut investiert sind für diesen beeindruckenden Besuch. Wer anschließend Glück hat und nicht zu den zahlenden Hotelgästen gehört, kann versuchen sich anschließend  an dem Wachpersonal vorbeizumogeln, die an den Aufgangstreppen zur Empfangshalle des Hotels aufhalten. Somit hat man dann zumindest einen kleinen Einblick in die Welt des Hotels Atlantis.

Insgesamt 65.000 Fische und Meeresbewohner wurden in den Lost Chambers und der Ambassador Lagoon (mit elf Millionen Litern Wasser und zehn Metern Tiefe) angesiedelt, 165 Experten für Meeresbiologie kümmern sich Tag und Nacht um dieses empfindliche Ökosystem.

Bestandteil dieser geheimnisvollen Lost Chambers sind 20 teilweise offene Aquarien für Süß- und Salzwasserfische sowie andere Meeresbewohner, denen man beim Gang durch die versunkenen Räume ganz nahe kommt. Die größte dieser Unterwasser-Welten ist die Ambassador Lagoon. In ihrer Mitte liegen versunkene Gassen und prachtvolle Gebäudereste des sagenumwobenen Atlantis. Hier leben Teufelsrochen, Zackenbarsche, Sonnenfische und viele andere weitere kleinere Fischarten aus dem Persischen Golf. So verbindet die phantasievolle Ausgrabungsstätte im Herzen von Atlantis Mythos und Realität zu einer einzigartigen Unterwasser-Illusion mit hohem Informations – und Erlebniswert.

Bestandteil dieses Phantasiereiches sind die beiden versunkenen Themen-Suiten „Poseidon“ und „Neptun“ des Hotels Atlantis. Die jeweils 165 Quadratmeter großen Flächen sind auf drei Etagen verteilt. Vom Eingangsbereich führt eine großzügig geschwungene Wendeltreppe in die unteren Wohn- und Schlafbereiche. Durch die deckenhohen „Außenfenster“ des Schlafbereichs blickt man direkt hinein in die beeindruckende Ambassador Lagoon mit ihren 65.000 Fischen und Meeresbewohnern und lebt in der perfekten Illusion eines Unterwasser-Hotelzimmers.

Aquaventure – Wassererlebnispark im Atlantis

Wasserspaß für groß und klein. Auch hier ist der Preis nicht gerade klein, wie überall in diesem Hotel. Pro Person umgerechnet 40 € kostet der Eintritt, hinzukommt noch eine Schrankgebühr von 8 €. Handtücher bekommen nur die Hotelgäste kostenlos.

Ein Erlebnis, was nicht nur die Kinder nicht versäumen dürfen. Aquaventure ist der größte Wassererlebnispark des Nahen Ostens. Auf großen Schwimmreifen geht es durch ein verschlungenes Flusssystem, die Rapids, von insgesamt 2,3 Kilometer Länge. Die rasante Fahrt führt durch Stromschnellen, Wildwasserabschnitte und Wellenbecken, in denen durch modernste Technologie hinter den Kulissen bis zu zwei Meter hohe Wellen erzeugt werden. Ausgeklügelte Transportsysteme bringen die Gäste bequem wieder zurück zu den Spitzen der Rutschtürme und das Erlebnis kann beliebig oft wiederholt werden. Entlang des Rapids finden sich verschiedene randlose Pools mit ausgedehnten Terrassen, die zum Sonnenbaden oder zu einer schnellen Abkühlung einladen.

An der gesamten Strecke befindet sich reichlich Lifeguards, sogar im Wasser. Es ist also absolut ungefährtlich. Die Fahrt durch die Stromschnellen oder Wildwasserbahnen/Rutschen fordern schon etwas Mut, aber es macht total viel Spaß.
Im Zentrum von „Aquaventure“ und weithin sichtbar erhebt sich der 30 Meter hohe „Ziggurat“. Dieser im mesopotamischen Stil erbaute Turm bildet den Ausgangspunkt für sieben aufregende Erlebnisrutschen, darunter fünf „Master Blaster“. „Shark Attack“ heißt eine davon – und führt aus 13 Metern Höhe durch eine geschlossene Röhre hinunter und hinein in ein Haifischbecken, das Auge in Auge mit den Haien – aber in der Sicherheit einer durchsichtigen Röhre – durchquert wird. Puren Nervenkitzel bietet auch der „Leap of Faith“, eine 27,5 Meter lange und fast senkrechte Wasserrutsche, auf der die Gäste das prickelnde Gefühl des fast freien Falls erleben, bevor sie ebenfalls in der „Shark Lagoon“ landen.

Für die jüngeren Besucher unter einer Größe von 1,10 Meter gibt es den „Splashers Wasserspielplatz“ mit ausgefallenen Wasserspielen, Rutschen und Wasserspeiern. Zwei riesige Wasserbehälter drehen sich um die eigene Achse, um in unregelmäßigen Abständen ihre 1.200 Liter Wasser über die Badegäste zu ergießen.


Zum „Aquaventure“ Bereich gehören zudem zwei Pools, die exklusiv den Gästen des Resorts vorbehalten bleiben. Der „Royal Pool“ bietet ein anspruchsvolles und ruhiges Ambiente, der „Zero Entry Pool“ ist ein Ort quirliger Aktivität und somit ideal für Familien mit Kindern. Nicht zu vergessen natürlich der herrliche weiße Sandstrand, der sich über 1,4 Kilometer erstreckt und zum Sonnenbaden einlädt. In den sanften Gewässern des Persischen Golfs gibt es neben dem Windsurfen, Kayakfahren und dem Klettern auf schwimmenden Kletterwänden unzählige weitere Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen. Der Strand ist auch den Tagesbesuchern des „Aquaventure“ zugänglich.

Monorail – The Palm Jumeirah Magnetschwebebahn

Die Anreise zum Atlantis kann man auch per Monorail vornehmen (Eröffnung war am 09.09.09). Die Fahrt kann vom Festland (Höhe der Palme) aus beginnen. Die Gateway Station (Festland) ist die neben der Station beim Atlantis die einzige, die derzeit geöffnet hat. Die anderen Stationen (Trump Tower und Palm Mall) befinden sich noch im Bau oder sind noch nicht geöffnet. Die einfache Fahrt dauert ca. 10 Minuten und führt über die Palme direkt zum Atlantis.

Die Strecke ist 5,5 Kilometer lang. Leider ist die Monorail noch nicht an der Metro Dubai angeschlossen. Wer sowieso zum Atlantis will, sollte sich mit dem Taxi dort hin bringen lassen und von dort aus mit der Monorail wieder zurückfahren. Von der Gateway Station ist es nicht mehr ganz so weit zur Mall of Emirates. Dort wäre auch ein direkter Anschluss an die Metro Dubai möglich (Infos über die Metro Dubai findet Ihr unter „Dubai“).

Wir empfehlen auf jeden Fall mit der Monorail zu fahren. Die Fahrt (hin und rück) kostet ungefähr umgerechnet 6 € pro Person.  Die Monorail fährt führerlos und voll automatisch. Der Blick auf die Anlage des Atlantis ist von dort besonders gut. Aber auch auf die einzelnen Palmenwedel kann man schön schauen und dort den Baustil bewundern. Hier bekommt man einen sehr guten Überblick wie groß The Palm Jumeirah eigentlich ist. Noch sind nicht alle Palmenwedel bebaut. Ob die Palme jemals wirklich vollständig bebaut wird, ist fraglich. Man kann jetzt schon sehen, dass der Sand der noch nicht bebauten Wedel vom Meer weggespült wird.

The Palm Jumeirah Monorail ist von 8:00 Uhr bis 22:00 Uhr täglich im Betrieb. Bis zu 2.400 Fahrgäste können derzeit pro Stunde befördert werden. In Zukunft sollen noch mehrere Haltestellen dazukommen und die Monorail soll an die Dubai Metro angeschlossen werden. Somit benötigen Dubai Touristen keinen Mietwagen mehr und können sich günstig und schnell in Dubai bewegen. Das Emirat Dubai investiert derzeit Milliarden von Dollar in die Infrastruktur öffentlicher Verkehrsmittel. Das ist auch dringend notwendig da die Autobahnen in Dubai ständig überfüllt sind. Allein die kosten für die Monorail auf der Palm Jumeirah betrugen über 400 Millionen US-Dollar.

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5 Kommentare zu “The Palm – Hotel Atlantis

  1. Manni sagt:

    Hallo Meeresbrise,

    ein toller Reisebericht, mit sehr beeindruckenden Photos. Wir haben das Atlantis Hotel auf den Bahamas, als Touristen besichtigt, viele Dinge waren sehr ähnlich.
    Danke für die vielen hilfreichen Infos, da kommen wir bestimmt auch nochmal hin.

    Gruß Manni

  2. Natascha Haselmann sagt:

    Vielen Dank f[r diese Informationen wir befinden uns geread in Dubai und wollen in zwei Tagen diese Tour machen!!
    War uns sehr hilfreich!!!!

  3. germanicus84 sagt:

    Der Wasserpark Aquaventure ist eine Reise wert. Wir werden definitiv den Wasserpark erneut besuchen, wenn wir wieder in Dubai sind.

  4. Manuela sagt:

    Ein super Beitrag, auf den Punkt gebracht, komme gerade aus Dubai und hatte keine Zeit mehr für den WasserPark. Ich denke auch das wir nochmal wieder kommen werden. Wir haben noch lange nicht alles gesehn.Gibt es für dieses Hotel ein 7-10tägiges Angebot mit Flug?? Hab schon überall geschaut und nichts gefunden.

    • Meeresbrise sagt:

      Hallo Manuela, Danke für Deinen Beitrag und Dein Feedback. Für eine Angebotssuche empfehlen wir Dir die verschiedenen Reiseportale im Netz zu nutzen und zu suchen oder einfach mal im Reisebüro direkt nachzufragen. Etwas anderes könnten wir auch nicht machen, weil wir den Blog als Privatpersonen betreiben. Viel Spaß bei der Reiseplanung.

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