Abu Dhabi

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13. März 2011 von Meeresbrise


Hotel Emirates Palace

Unvergessliche Erlebnisse erwarten diejenigen, die diesen zauberhaften Ort betreten, an dem Märchen zum Leben erwachen. Jeder Winkel in diesem Paradies der Ruhe versprüht eine Aura von Luxus, der eines Königs würdig wäre. Das Palace verfügt über 302 Grand Rooms und 92 wunderschöne Suiten, die ultimativen Luxus mit modernster Technik verbinden. Zusätzlich gibt es 3.500 Standardzimmer. Das Hotel war während unseres Besuches komplett ausgebucht. Es muss doch verdammt viele reiche Leute auf dieser Welt geben…………

Die größte zu mietende Suite hat eine Größe von 680 m2 und kostet pro Nacht 11.000 €. Nicht gerade ein Schnäppchen. Das Hotel wird unter der Kempinski-Kette geführt und bezeichnet sich genau wie das Burj al arab in Dubai als 7-Sterne Hotel.

Der Zugang zu dem Hotel ist normalerweise nur Hotelgästen vorbehalten. Das Hotel sowie der gesamte Komplex ist durch einen sehr hohen Zaun gesichert. Die Zufahrten werden bewacht. Da wir in dem Hotel eine Führung gebucht und gleichzeitig eine Reservierung im Restaurant vorgenommen hatten, war es für uns kein Problem dieses Hotel zu betreten. Andere Mitreisende, die wir im Hotel getroffen haben, konnte sich rein schmuggeln. Manchmal hat man Glück. Andere Gäste vom Schiff durften nicht rein. Der Security-Man nimmt es offenbar manchmal genauer, manchmal weniger genau.

Unsere Führung hat 14 € pro Person gekostet. Eine Bedienstete des Hotels hat uns durch das ganze Haus geführt, auch in alle Bereiche, wo man selbst als Gast nur reinkommt, wenn Veranstaltungen sind. 14 Tage vor unserem Besuch waren gerade die „Laureus Sports Awards“, an denen auch Boris Becker & Co teilgenommen haben. Der Ballsaal ist gigantisch groß. Allein der Flur zum Ballsaal hat eine Länge von über 100 Metern.

Der Privatstrand hat eine Länge von 1,3 Km und das Wasser schimmert einladend türkis. Hier kann man die Seele baumeln lassen und sich rundum verwöhnen lassen.

Nach der Führung haben wir im Hotel-Cafe das erste Mal Kuchen mit Blattgold gegessen. Wenn man nicht mehr weiß wo hin mit dem Gold, dann muss man es eben essen. Das Blattgold ist geschmacklos und ganz ehrlich, man braucht es nicht. Es war halt ein Gag und das Stück Kuchen für 10 € noch im Rahmen.

Auf dem Rückweg zum Shuttle-Bus haben wir uns ganz schön mit der Zeit vertan. Es sieht alles so nah aus, weil alles so groß ist. Aber der Weg vom Hotel zum Bus war dann doch länger als geplant. Wir haben den letzten Bus zum Schiff gerade noch erreicht und waren ziemlich abgehetzt. Es empfiehlt sich also etwas zeitiger loszugehen oder sich schnell ein Taxi zu nehmen, welche übrigens in Abu Dhabi genau so wenig kosten, wie in Dubai.

Wer einmal in Abu Dhabi ist, sollte auf jeden Fall in dieses Hotel schauen. Es ist sensationell groß und schön. Alles schimmert in Gold. Und wer es sich leisten kann, der sollte ruhig mal eine Nacht dort bleiben.

Sheikh-Zayed-Moschee – ein schneeweißer-goldener Traum

Neben dem Besuch des Emirate Palace stand für uns der Besuch der Sheikh-Zayed-Moschee auf dem Plan, welche wir auch von innen besuchen wollten, da der Moschee-Besuch in Muscat leider nicht geklappt hat.

Bei dieser Moschee handelt es sich um die dritt größte Moschee weltweit – und man muss sie mit eigenen Augen gesehen haben. Den Eindruck, den diese Moschee hinterlassen hat, kann man weder mit Worten noch mit Bildern wiedergeben.

Zunächst einmal staunt man bereits auf dem großen Platz der Moschee über das schneeweiße Marmor, die vielen Verzierungen an Boden und Wände, die goldenen eingearbeiteten Palmen in den Säulen und die vielen Kuppeln – 41 in der Zahl. Die Hauptkuppel gilt als weltweit größte mit einem Durchmesser von 32,2 Metern.

Sofern man als Frau die Moschee besichtigen möchte, muss man sich zunächst mit einer Abbaya und einem Kopftuch kleiden. Diese werden kostenlos und gereinigt in einem Ankleideraum zur Verfügung gestellt. Die arabischen Frauen dort vor Ort sind sehr freundlich und bei Bedarf auch behilflich beim Befestigen des Kopftuches. Gleiches gilt auch für die Männer, sofern man mit kurz gekleideten Hosen die Moschee betreten möchte. Hier wird eine sogenannte Kandoura oder Dishdasha gereicht.

Bevor man das Innere der Moschee, dem Gebetsraum (40.000 Gläubige finden hier Platz), betreten kann, muss man sich noch seiner Schuhe entledigen – diese sammeln sich dann in Massen vor den Eingangssäulen des Gebetsraumes und stellen ein illustres Bild dar. Tipp: die Schuhe am besten an einer Säule abstellen und die Säule von links oder rechts vorher zählen – ansonsten kann man nach dem Besuch auf eine längere Schuhsuche gehen, wenn gerade ein großer Besucherandrang ist.

Bereits der Vorraum des Gebetsraumes lässt einem ins Staunen kommen: mit Blütenranken verzierten Wände, raum hohe Bundglasfenster und ein Kristallleuchter beindrucken an dieser Stelle sehr und geben eine Vorahnung auf das was folgt.

Der Gebetsraum selbst empfängt die Besucher mit einem 47 Tonnen schweren und von 1200 Personen handgeknüpften Teppich mit einer Größe von 5.627 qm – der ebenso detailreich wie die gesamte Moschee ausgestattet ist.

Bevor sich jedoch die Blicke dem Teppich zuwenden, kann man nicht anders als die großen Swarovski-Kristallleuchter zu bestaunen (insgesamt 7 an der Zahl). Diese wurden aus vergoldeten Messing, Edelstahl und tausenden von Swarovski-Kristallen in verschiedenen Farben gefertigt. LEDs dienen hierbei als Lichtquelle. Der größte dieser Kronleuchter hat einen Durchmesser von 10 Metern und einer Höhe von 15 Metern  – einfach gigantisch.

Alle Kuppeln und Säulen sind sehr schön verziert, überall kann man erkennen, dass hier viel Arbeit und sicher auch viel Liebe investiert wurden, um die Moschee in diesem eindrucksvollen Gesamtbild erscheinen zu lassen. In jeder Ecke, an jeder Säule, Kuppel oder Wand findet man andere Details, so dass man im ersten Moment erst einmal „geflasht“ ist von dem, was hier geschaffen wurde. Lichteffekte und Buntglasfenster, die sich in den weiß-goldenen Schein einfügen, tun ihr übriges, um das Gesamtbild abzurunden.

Auch bei diesem Besuch handelt es sich um einen, den wir lange in Erinnerung behalten werden. Denn wie gesagt: man muss es mit eigenen Augen erlebt haben.

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2 Kommentare zu “Abu Dhabi

  1. Stefan Hafner sagt:

    Das war echt sehr schön im Hotel. Hatten leider nur im Le Cafe reserviert. Die Führung hätte mir sicherlich auch sehr gut gefallen. Aber vielleicht beim nächsten Mal dann 🙂

  2. germanicus84 sagt:

    Waren nur ‚mal so dort im Hotel und haben uns kurz in der Lobby umgesehen. Umwerfend. Eine Führung wäre echt klasse gewesen.

    Die Moschee ist wirklich atemberaubend. Allein der weiße Marmor ist schon eine Reise wert. Aber: Sonnenbrille nicht vergessen! Denn die Sonne spiegelt sich wirklich überall wider 😉

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